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Sensorische Integration

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Sensorische Integration gehört zur normalen Entwicklung. Alle über die Sinnessysteme aufgenommenen ... klick

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Klientenzentrierter Ansatz

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Klientenzentrierter Ansatz Basierend auf einer ganzheitlichen Sicht ist die Therapie individuell ... klick

Mittwoch, 07 Mai 2014
Freigegeben in Behandlung

Sensorische Integration gehört zur normalen Entwicklung.

Alle über die Sinnessysteme aufgenommenen Informationen werden „integriert“. Das bedeutet sie werden im Nervensystem und Gehirn weitergeleitet, verarbeitet und gedeutet, sodass sie in sinnvolle, der jeweiligen Situation angemessene Handlungen umgesetzt werden können.
Sensorische Integration beginnt bereits im Mutterleib und entwickelt sich im frühen Kindesalter besonders rasch. Das ist von großer Bedeutung, da in dieser Zeit die Grundstrukturen für alle weiteren Vernetzungen der Sinnessysteme gelegt werden. Dieser Prozess setzt sich mit abnehmender Intensität lebenslang fort. Die Vernetzung der Sinneseindrücke, die über Haut, Muskeln, Vestibularorgan, Nase, Zunge, Hände, Ohren und Augen aufgenommen werden, bilden die Basis für den Erwerb von Bewegung, Handlungsfähigkeit, Sprache, Interaktion und Lernen.


Woher kommt die sensorische Integrationstherapie?

Dr. A. Jean Ayres (1920- 1988), eine amerikanische Ergotherapeutin und Psychologin in Los Angeles, war die Begründerin des Konzeptes der sensorischen Integratinstherapie. Sie hat in den 70er Jahren in einem Forschungsprojekt des Staates Kalifornien mit anderen Wissenschaftlern die Ursachen von Lernstörungen bei Kindern untersucht. Die Ergebnisse dieser Forschung zeigten eine Häufung von Verarbeitungsstörungen der Sinneswahrnehmung bei einem großen Teil von Kindern mit den verschiedensten Lernproblemen.
Auf dieser Erkenntnis aufbauend hat Dr. Ayres ein Konzept zur Behandlung dieser Hirnfunktionsstörungen entwickelt. Diese Therapie nannte sie „Sensorische Integrationstherapie“. Das Therapiekonzept wurde an ihrer Klinik erprobt und von der Universität Südkaliforniens (UCLA) wissenschaftlich begleitet. Zur Diagnose und Überprüfung der Wirksamkeit entwickelte sie mehrere Testverfahren.
Heute wird ihr Konzept von einer gemeinnützigen Internationalen Gesellschaft „Sensory Integration International“ weiterentwickelt und weltweit verbreitet.

 

Welche Indikationen gibt es für die Anwendung des Konzeptes der sensorischen Integration?

Wenn der Prozess der sensorischen Integration gestört ist, kann das mit neuropädiatrischen Untersuchungen festgestellt werden. Eine solche Störung zeigt sich sehr verschieden und kann sehr unterschiedliche Probleme verursachen.
Hinweise auf sensorische Integrationsstörungen können sein:

  • Entwicklungsverzögerungen
  • Entwicklungsdiskrepanzen
  • Schlaf- und Anpassungsstörungen
  • Auffälligkeiten bei der Nahrungsaufnahme
  • Verweigerung bestimmter Nahrung
  • Essprobleme
  • Sprachprobleme
  • Aufmerksamkeitsdefizite
  • Attention Defisite Syndrome (ADS) mit Hyperaktivität
  • Lernprobleme
  • Kommunikationsprobleme
  • Aggressivität und Regression
  • Psychosomatische Probleme

 

Wie gestaltet sich die sensorische Integrationstherapie und wie wirkt sie?

Der Behandlung geht eine differenzierte Befunderhebung voraus. Sie beginnt mit einer ausführlichen Befragung zur bisherigen sensomotorischen Entwicklung und zur Reaktion auf Sinnesreize. Hierauf folgen strukturierte und gezielte Beobachtungen und – wenn notwendig- spezielle Tests zur sensorischen Integrationsentwicklung.
Angewandte Verfahren sind z.B.:

  • Test of Sensory Integration in Infants (TSFI) für Kinder zwischen 6 und 18 Monaten
  • Test of Sensory Integration (TSI) für Kinder zwischen 3 und 5 Jahren
  •  Southern California Sensory Integration Test (SCSIT) für Kinder von 4 bis 10 Jahren als standardisierte Beobachtung
  •  Sensory Integration and Praxis Test (SIPT) für Kinder zwischen 4 und 10 Jahren mit Computerauswertung.

Ergänzend können für die Differentialdiagnostik auch andere Wahrnehmungsentwicklungstests verwendet werden wie:

  •  Frostig Test der visuellen Wahrnehmung II (FEWII) für Kinder von 4 bis 9 Jahren
  •  Movement Battery for Children II (MABC-2), motorischer Entwicklungstest
  •  ET 6-6, entwicklungsorientierter Test für Kinder von 6 Monaten bis 6 Jahren.
Mittwoch, 07 Mai 2014
Freigegeben in Behandlung

Behandlung von Erwachsenen u.a.:

 

  • bei Schlaganfall, Parkinson, Multiple Sklerose, Rheuma
  • nach Verletzungen und Operationen der oberen Extremität, insbesondere der Hand
  • für Menschen, deren selbständige Lebensführung bedroht ist durch Einschränkung der Mobilität, der Hirnleistung, oder durch seelische Veränderungen.

Übergeordnetes Ziel ist immer die Wiederherstellung der Selbständigkeit und Handlungsfähigkeit der Patienten.

 

 

Die Behandlung erfolgt je nach Indikation in der Einzel- oder Gruppensituation. Unter Umständen ist auch eine Behandlung im Hausbesuch erforderlich und sinnvoll.

 

Unsere Therapieschwerpunkte sind:

  • Training von Grob- und Feinmotorik, von Gleichgewicht, Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit.
  • Anbahnen normaler und Hemmung pathologischer Bewegungsabläufe, z. B. beim Schlaganfallpatienten.
  • Hirnleistungstraining zur Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit, Konzentration, Merkfähigkeit, zeitlicher und räumlicher Orientierung.
  • Training von Alltagsaktivitäten im Hinblick auf die persönliche und häusliche Selbständigkeit.
  • Training von Kommunikation und Interaktion.
  • Die Angehörigen der Patienten bekommen Informationen und konkrete Vorschläge, um im häuslichen Umfeld durch eine zielgerichtete Freizeitgestaltung den Patienten zusätzlich zur Therapiemaßnahme zu unterstützen und zu fördern.
  • Beratung bei der Auswahl von Hilfsmitteln, deren Erprobung bzw. das Einüben des Gebrauchs im Alltag ( z.B. spezielle Esshilfen, Schreibhilfen, Handlagerungsschienen).
  • Hilfestellung bei der Bewältigung des Übergangs von Rehaklinik in häusliches Umfeld durch ausführliche Beratung und Anleitung der Angehörigen im Umgang mit dem Patienten (z. B. Transfer, Lagerung von Schlaganfallpatienten, sichere Hilfestellungen beim Treppensteigen, Gehen usw.).
  • Hilfe bei Fragen zur Wohnraumanpassung, um übliche Bewegungsabläufe zu erleichtern: Rollstuhlgängigkeit, Beseitigung von Gefahrenquellen wie Stolperfallen, Anbringung einfacher technischer Hilfen ( z.B. Haltegriffe, Sitzerhöhungen)
Mittwoch, 07 Mai 2014
Freigegeben in Behandlung

Klientenzentrierter Ansatz

Basierend auf einer ganzheitlichen Sicht ist die Therapie individuell auf Sie und Ihr Umfeld zugeschnitten. Sie werden in die Behandlung, als auch in Entscheidungen von Anfang an aktiv mit eingebunden. Dies bedeutet, dass Sie mit dem/ der Therapeuten/in als Partner zusammen arbeiten um Ihre Bedürfnisse festzustellen, um Ziele und Behandlungsmöglichkeiten festzulegen und um die gesteckten Ziele gemeinsam zu verfolgen und zu erreichen.

Hierfür ist es nötig, dass wir Sie über die in Frage kommenden Therapieformen informieren, Sie sich mit dem/ der Therapeuten/in besprechen um Ziele und Herangehensweise immer wieder neu miteinander abzustimmen. Es ist oft hilfreich wenn ein Angehöriger zeitweise an der Behandlung teilnimmt um sie zu Hause besser unterstützen zu können Therapieinhalte zu üben oder in den Alltag umzusetzen. Ob und in welcher Form ein Familienmitglied oder Freund an der Therapie teilnimmt liegt in Ihrer eigenen Entscheidung.

Wir von der ergo.praxis in Rheinbach leben diesen Ansatz, für uns ist es nicht nur ein modernes, werbewirksames Schlagwort. Dafür stehe ich mit meinem Namen.

 

Mittwoch, 07 Mai 2014
Freigegeben in Behandlung

ADL (Activities of daily living) -

Training (Training von Alltagsaktivitäten)

 Ziel ist die Förderung von Selbstständigkeit durch die Steigerung von Handlungskompetenzen in alltäglichen Dingen wie z.B.:

  • An- und auskleiden

  • Wege selbstständig bewältigen

  • Probleme, die sich ergeben, lösen (z.B. Wie hänge ich das Seil auf? Wie bekomme ich den Saft aus der Orange? Wie…?)

  • Kochen

  • Backen

  • Usw.

 

Häufig fließen diese Aktivitäten in die SI- oder Affolter- Behandlung mit ein.