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Wo brennt´s im Alltag? Empfehlung

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Die ergotherapeutische Behandlung in der ergo.praxis erfolgt anhand des Canadian Performance Process Models. Die Abfolge sieht folgendermaßen aus:

  1. Terminvereinbarung für das Erstgespräch. Hierfür benötigen wir Informationen über Sie und Ihre Diagnose. Des Weiteren wird die verordnete Behandlungsmethode festgestellt und die Menge und Frequenz der Therapie. Ebenfalls klären wir Sie über die Möglichkeiten der Ergotherapie auf und was diese für Sie bedeuten kann. Dies geschieht meist telefonisch.

  2.  In einem gemeinsamen Erstgespräch (Anamnesegespräch) erarbeiten wir, wo Ihre Probleme im Alltag liegen und wie Sie diese erfahren. Wir schauen in welchen Bereichen die Prioritäten für die Therapie liegen sollen. Das Gespräch endet mit der Definition von konkreten, alltagsrelevanten Therapiezielen in den Bereichen:

     

    ·         Selbstversorgung (Hygiene, Ankleiden, Einkaufen)

    ·         Produktivität (Arbeit, Kindergarten, Schule)

    ·         Freizeit (Spiel, Hobby)

  3. Im darauffolgenden Schritt analysieren wir die von Ihnen genannten Probleme im Alltag und machen Zusammenhänge deutlich.

    Um zu analysieren, was einem Betätigungsproblem zugrunde liegen könnte, beobachten wir Sie oder Ihr Kind bei der Ausführung von Aktivitäten. Wir bieten Ihnen eine individuelle Befunderhebung und Verlaufskontrolle. Abhängig von Ihrer Fragestellung kommen hierfür standardisierte Beobachtungen und Tests zum Einsatz.

    Dabei besteht jederzeit die Möglichkeit, weitere Probleme zu benennen oder noch andere Aspekte hinzuzufügen.

  4.  Aufgrund der Beobachtungen und Testergebnisse analysieren wir das Betätigungsproblem in Bezug auf Ihre individuelle Zielsetzung.

    Wir stellen Hypothesen auf, um heraus zu finden, was Ihrem Betätigungsproblem zugrunde liegen könnte und erwägen, mit welchen Strategien es behoben werden kann.

  5. Im nächsten Schritt erklären wir Ihnen in einem ausführlichen Gespräch was die Ursachen für die von Ihnen erfahrene Problematik sind und legen zusammen Ziele für die Ergotherapie fest, die es Ihnen und uns ermöglichen zu überprüfen ob die Therapie erfolgreich war. Gleichzeitig erstellen wir in Absprache mit Ihnen einen Behandlungsplan um die benannten Ziele zu erreichen.

  6. In diesem Schritt führen wir mit Ihnen die Behandlung durch und arbeiten abhängig von Ihren Zielen mit passenden ergotherapeutischen Methoden.

    Unser „ergotherapeutischer Werkzeugkoffer“ ist prall gefüllt mit Kenntnissen aus Medizin, Soziologie, Psychologie sowie aus der eigenen ergotherapeutischen Wissenschaft (Occupational Science). Hinzu kommen ergotherapeutische Modelle und Theorien sowie Fertigkeiten über verschiedene Behandlungsmethoden.

    Diesen Fundus verbinden wir mit Ideenreichtum, Kreativität und sehr guten Problemlösungsstrategien. Diesen Koffer halten wir für Sie immer auf dem neuesten Stand. Life Long Learning ist für uns selbstverständlich.

  7. Während der Behandlungen betrachten wir immer wieder gemeinsam ob die gewählten Methoden die passenden für Sie sind und ob sich Erfolge einstellen. Falls dies nicht der Fall ist, passen wir den Behandlungsplan/-methode an.

  8. Am Ende der Therapie reflektieren wir gemeinsam ob Sie die Ziele, die wir zu Beginn aufgestellt haben erreicht haben und ob Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind. Wenn ja, beenden wir die Therapie. Falls weitere Ziele auftauchen, setzen wir die Therapie fort und stellen neue Ziele auf, in Absprache mit dem behandelnden Arzt.

 

 

Letzte Änderung am Montag, 16 Juni 2014 19:24